Gesundheit

Kurkuma Zahnpasta selber machen - Zähne aufhellen und vor Karies schützen

von Vital Plattform am 30. August 2019

Kurkuma war eher als ein Gewürz bekannt. Doch mittlerweile steigt der Bekanntheitsgrad der Wurzel. Kurkuma wirkt als Entzündungshemmer im Inneren des menschlichen Körpers. Da die Knolle bakterienabtötende Effekte erzielt, kann sie in Kombination mit weiteren Zutaten als Zahnpasta genutzt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zahnpasten, die über zahlreiche schädliche Inhaltsstoffe verfügen, schadet Kurkuma keineswegs ihren Nutzern. Außerdem können ambitionierte Personen, die gerne ein weißeres Lächeln hätten, Kurkuma als natürliches Bleaching-Mittel verwenden.

Kurkuma Zahnpasta selber machen - Zähne aufhellen und vor Karies schützen
© Ajale - Pixabay

Herkömmliche Zahnpasta - Das sollte jeder wissen!

Herkömmliche Zahnpasten enthalten in der Regel Fluoride, Aluminium-Verbindungen sowie sonstige Chemikalien oder Nanopartikel die sich sogar in kleinsten Mengen giftig auf den menschlichen Körper auswirken. Aus diesem Grund empfehlen wir ausdrücklich, auf Zahnpasten zurückzugreifen, die frei von diesen schädlichen Stoffen sind. Darüber hinaus kann eine Zahnpasta aus Kurkuma selbst hergestellt werden. Der Vorteil der selbst gemachten Zahncreme besteht in ihren natürlichen Inhaltsstoffen. Diese setzen sich aus Kokosöl, Kurkuma und weiteren ursprünglichen ätherischen Ölen zusammen. Diejenigen, die trotz der Nachteile eine herkömmliche Zahnpasta bevorzugen, sollten streng darauf achten, Schadstoffe zu meiden. Das Problem liegt überwiegend in den getarnten und zugleich englischen Bezeichnungen. Deshalb lohnt sich ein Googeln oder sonstiges Recherchieren der in den herkömmlichen Zahnpasten enthaltenen Inhaltsstoffe.

Inhaltsstoffe die oft verwendet werden: Natrium-Fluorid, Natrium-Benzoate, Benzosäure, Methylparaben, Propylparaben, Chlorhexidine , Poloxamer (402, 407) Olaflur, PEGs, Polyvinylpyrrolidon (PVP), Sodium Lauryl Sulfate, Polyethylene, Sodium Saccharin, Kaliumthiocyanat, Aluminiumhydroxid

Kurkuma – Vielseitig einsetzbar

Kurkuma ist eine Wurzel, die im Gewürz namens Curry enthalten ist. Ihre Fähigkeiten übertreffen jedoch das Verfeinern von Speisen um ein Vielfaches. Für eine gelungene Zahnpasta aus Kurkuma benötigen Liebhaber von weißen Zähnen lediglich zwei weitere Zutaten. Seit einer geraumen Zeit wissen zahlreiche Anhänger von Kurkuma über die entzündungshemmende Wirkung der Knolle Bescheid. Kurkuma schützt auch das Gehirn vor einer vorzeitigen Alterung. Außerdem fungiert die Wurzel als effektiver Bakterienkiller.

Was ist Kurkuma?

Kurkuma ist ein Ingwergewächs. Sie liebt das tropische Klima der Regionen Asiens und wächst aus diesem Grund dort am besten. Die Staude kann die Ein-Meter-Grenze übertreffen. Die Bauern nutzen jedoch den Teil der Pflanze, der sich unterhalb der Erde befindet. Er ähnelt äußerst stark dem Ingwer, weist jedoch eine intensivere Farbe auf. Aufgrund des intensiven Gelbtons bezeichnen die einen oder anderen Pflanzenkenner Kurkuma auch als Gelbwurzel. Die Geschmacksrichtung der Knolle schwankt zwischen mild-Würzig und leicht erdig bis hin zu einer bitteren Note.

Kurkuma gegen Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch

Kurkuma hat sich in der Praxis aufgrund seiner Beschaffenheit als ein hervorragendes Mittel im Hinblick auf die Erhaltung der Mundhygiene bewährt. Kurkuma kann die Zähne aufhellen und das Zahnfleisch stärken. Dies ist von Vorteil, da ein Großteil der erwachsenen Bevölkerung an unterschiedlichen Zahnfleischerkrankungen leidet. Kurkuma punktet mit seiner starken antimikrobiellen Wirkung. Außerdem tötet es Keime, die sich in den Zahntaschen ansammeln können. Im Schlimmsten Fall führen die kranken Zahntaschen zum Zahnverlust oder verursachen gefährliche Folgekrankheiten.

Kurkuma ist zahnaufhellend und entzündungshemmend zugleich

Kurkuma kann nicht nur die Zähne aufhellen, sondern auch Schwellungen im Mund- und Zahnbereich lindern. Kurkuma kann des Weiteren die Zahnfleischdurchblutung fördern und auf diese Weise zu der Erhaltung einer gesunden Mundflora beitragen. Dies ist unter anderem dem Bestandteil namens Kurkumin zu verdanken. Außerdem wirkt Kurkuma nicht nur antibakteriell, sondern sagt lästigen Keimen, die in den Zahntaschen unerwünschte Zahnfleischerkrankungen verursachen, den Kampf an. Hierzulande kennt die Mehrzahl der Bevölkerung die Knolle in der Gewürzform von Curry. Dieses verleiht Reis- und Soßengerichten eine intensive gelbe Farbe. Kurkuma-Nutzer sollten allerdings darauf achten, Kurkuma nicht mit Textilien in Verbindung zu setzen, da der Farbstoff nur schwer herauszubekommen ist.

 

Rezept - Zahnpasta für gesündere Zähne selber machen

1 TL Kurkumapulver
1 TL Kokosöl
2-3 Tropfen Pfefferminz- oder Thymianöl

Die geringe Anzahl der Inhaltsstoffe liefert den Beweis, wie unkompliziert die eigene Herstellung ist. Das Kurkumapulver, Kokosöl und Pfefferminz- oder Thymianöl möchten lediglich zu einer Paste vermischt werden. Kokosöl ist bekannt für seinen Laurinsäureinhalt, der als ein echter Kariestöter fungiert. Es neutralisiert die Bakterienanzahl im Mundraum. Diejenigen, die zu den begeisterten Anhängern des Aktivkohlepulvers gehören, können dieses ebenfalls in die selbstgemachte Zahnpastamischung hinzufügen. Körnchen, welche in der Aktivkohle enthalten sind, können unschönen Belägen sowie Zahnstein entgegenwirken. Die Zahnpasta aus Kurkuma ist in einem Gefäß lange haltbar. Ambitionierte Personen, welche die Zahnaufhellungspasta regelmäßig nutzen, können sich in Kürze über ein weißeres Lächeln freuen.

 

Rezept - Mundspülung für einen frischen Atem selber machen

Die erwähnten ätherischen Öle können als Zutaten für eine Mundspülung genutzt werden. Pfefferminzöl erzielt nicht nur eine antibakterielle Wirkung, sondern verleiht dem Gemisch einen angenehm frischen Geschmack. Diejenigen, die dem Pfefferminzöl eher reserviert gegenüberstehen, können auch auf ein anderes Öl ausweichen. Allerdings müssen sich diese für den Mund- und Rachenraum eigenen. Selbstgemachte Mundspülungen punkten mit ihren deutlich intensiveren Aromen, an welche die herkömmlichen Varianten niemals herankommen.

  • Grapefruitöl
  • Eukalyptusöl
  • Orangenöl
  • Zitronenöl
  • Fenchelöl
  • Myrte-Andenöl
  • Bergamottminzöl
  • Spearmintöl (Krauseminze)
  • Zimtöl
  • Kamillenöl

Fazit

Bei der Rohstoffbeschaffung lohnt sich ein Erwerb organisch hochwertiger Produkte. Diese garantieren eine bestmögliche Wirkung und Reinheit zugleich. Kurkuma färbt die Zahnborsten stark. Diejenigen, welche das vorgeschlagene Rezept ausprobieren möchten, sollten jedoch eine erlesene BPA-freie Zahnbürste kaufen. Bambus-Varianten erfreuen sich an einer steigenden Anzahl von Nutzern. Personen, die immer noch Kunststoffzahnbürsten verwenden, sollten sich einmal vor Augen führen, dass sie mehrere Male am Tag Kunststoff in ihren empfindlichen Mundraum schieben. Darüber hinaus landen Kunststoffteile der Zahnbürste, die von den Zähnen mit der Zeit abgeschliffen werden, im Körper.

Suche nach hochwertigen Zahnbürsten!

 

Quellen (3)

  1. Chandrashekar Janakiram et al., “Xylitol in preventing dental caries: A systematic review and meta-analyses” (2017), https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5320817/ , 25.02.2019.
  2. Bahador A et al., “Effect of xylitol on cariogenic and beneficial oral streptococci: a randomized, double-blind crossover trial.” (2012), https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22973473 , 25.02.2019.
  3. Waghmare PF et al., “Comparative evaluation of turmeric and chlorhexidine gluconate mouthwash in prevention of plaque formation and gingivitis: a clinical and microbiological study.” (2011), https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22186854/ , 25.02.2019.
Mehr anzeigen

 

Mehr anzeigen

 

Erfahren Sie mehr über Vital Plattform

Durch gutes Marketing werden uns Produkte gerne schmackhaft gemacht. Leider kann man sich auf den Schein eines Siegels oft nicht verlassen, weil man sich über die dahinterstehenden Richtlinien nur selten informiert und diese in der heutigen Zeit nicht mehr ausreichen. Jetzt mehr lesen!

Schreiben Sie einen Gastbeitrag!

Sie haben wertvolles Wissen und möchten es mit der Öffentlichkeit teilen? Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular und lassen Sie uns davon wissen! Wir sind offen für neue Ideen und Kooperationen!

 

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.